Panorama Tettnang

2017.12.09 Chorbild im Schloss

Liederkranz Tettnang

2017.12.09 Männerchorbild

Männerchor-Liederkranz

Probelokal Manzenberg

Probelokal
Aquarium Manzenberg

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 28. Sept. 2022

Kulturgeschichte vom Feinsten
 


Beim legendären Riesen-Fass im Schlosskeller wird „wir trinket a Viertele oder au zwei...“
angestimmt. (Foto: Ludwig Gehring)
Tettnang - Eine Kulturgeschichte vom Feinsten erlebten die Sänger/Innen des Liederkranz Tettnang
beim diesjährigen Jahresausflug. Tettnang - Heidelberg - Bad Wimpfen :
Drei Tage, vom 19. bis 21. September, waren die Sängerinnen und Sänger
vom Tettnanger Liederkranz in der Kurpfalz unterwegs.
Dank perfekter Vorbereitung von Karin und Ludwig Gehring erlebte die illustre Sängerschar
ein entspanntes Ausflugsprogramm. Von der Schlossbesichtigung, einer Stadtführung
sowie einem Orgelkonzert in der Heiliggeistkirche mit Prof. Stefan Göttelmann, dem ehemaligen
Kantor der evangelischen Schlosskirche in Tettnang, war alles dabei, was Heidelberg
zu bieten hat. Eine Burgenschifffahrt auf dem Neckar bei angenehmem Herbstwetter sowie die Pfalzbesichtigung in Bad Wimpfen sorgten bei den Sänger/Innen für rundherum zufriedene Gesichter..

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 14. Juli 2022

Theresa Gauß wird Chorleiterin beim Liederkranz Tettnang   Frischer Wind dank Kooperation von Musikschule und Liederkranz
 
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Theresa Gauß wird ab September Chorleiterin beim Liederkranz Tettnang (Foto: Gauß)
 
„Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen“,freuen sich Musikschulleiter Wolfram Lutz und Manfred Weißenrieder, Vorsitzender des Liederkranzes Tettnang, nach Ende ihrer Gespräche. Mit der Einigung auf eine Zusammenarbeit zwischen der Musikschule und dem Tettnanger Traditionsverein sei ein zukunftsträchtiger Wurf gelungen.
Der Kooperation ab dem nächsten Schuljahr liegt eine wesentliche Personalentscheidung zugrunde:
Theresa Gauß, seit September 2021 als Gesangspädagoginn an der Musikschule Tettnang tätig, erhöht ihr
Stundendeputat und übernimmt nach den Sommerferien die Chorleitung des Liederkranz Tettnang.
Ein Gewinn für beide Seiten, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Das Deputat der Gesanglehrerin erhält
mehr Gewicht. Zugleich wird sie fester an die Musikschule gebunden. Vorteil für den Liederkranz:
Die Chorleiterin ist über die Musikschule fest angestellt und steht im Rahmen ihres erhöhten Deputats
dem Verein zur Verfügung. Gemeinschaftliche Aktivitäten und Musikprojekte werden erleichtert und in bestimmten
Fällen ist ein Rückgriff auf die Potentiale der Musikschule nicht ausgeschlossen.
Die gebürtige Wangenerin Theresa Gauß ist Jahrgang 1998 und Spross einer Musikerfamilie. Sie studierte am Landeskonservatorium Feldkirch Instrumental- und Gesangspädagogik mit Hauptfach Gesang und Schwerpunkt Chorleitung und hat das Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Seit frühester Jugend ist Theresa Gauß
aktives Mitglied im Musikverein Schwarzenbach, singt seit ihrem 8. Lebensjahr und ist mehrfache Bundes-
preisträgerin Jugend musiziert. Ihr Lebensmotto lautet: „Eines der schönsten Geschenke für mich ist es,
anderen Menschen mit meiner Musik Freude zu bereiten.“
Dieser Funke ist übergesprungen, und die Sängerinnen und Sänger vom Liederkranz freuen sich sehr auf den Chorprobenstart ab Mitte September, heißt es in der Mitteilung. Neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen,
auch ohne Chorerfahrung und nur probeweise. Chorproben sind ab September jeweils mittwochs um 19 Uhr im Probenraum in der Manzenbergschule.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 31. Mai 2022

           194 Jahre Freude am Chorgesang
           
Der Liederkranz Tettnang eV. in Aufbruchstimmung

Ganz im Zeichen eines euphorisch eingestimmten Neustarts nach der coronabedingten Singpause stand
die 194. Jahreshauptversammlung des Liederkranz‘ Tettnang am 18. Mai im Hotel Ritter.
Der 1. Vorsitzende Manfred Weißenrieder berichtete über die trotz Corona und Lockdown erfolgreiche Arbeit der Sangesfreunde im abgelaufenen Vereinsjahr. Die notwendigen gesundheitlichen Einschränkungen ließen zwar
keine kontinuierliche Probenarbeit und damit auch keine öffentlichen Konzertauftritte zu. Dennoch: Trotz Lockdown-Einschränkungen gelang es, in Kooperation mit der jungen Nachwuchsdirigentin Theresa Gauß und dem
musikalischen Chorleiter Andreas Kiraly, allen Sängerinnen und Sängern eine gerne angenommene
und nachhaltige Stimmbildung anzubieten.
„Jeden Mittwoch ein Lied“… und manchmal auch zwei: Unter diesem Motto mailte Vorstandmitglied Martin Kaifler
über Wochen hinweg an die Chorgemeinschaft Audiobeiträge aus dem großen Fundus aufgezeichneter
Chorkonzerte des Liederkranzes während der letzten drei Jahrzehnte. Diverse Stimmkorrepititionen auf dem
Klavier – aufgenommen und an die aktiven SängerInnen versandt von Chorleiter Andreas Kiraly– ergänzten das
Angebot an gesanglicher Aktivität inmitten der Corona-Pause.
Für die Zukunft zeichnete der Vorsitzende ein Bild des Aufbruchs: Zur Sicherung des Fortbestands freudvollen Chorgesangs ist der Vorstand auf der Suche nach Kooperationen mit befreundeten Institutionen.
So gibt es etwa seit einiger Zeit Erfolg versprechende Gespräche mit der Tettnanger Musikschulleitung.
Und natürlich wird auch wieder über öffentliche Konzertauftritte nachgedacht. Bereits in naher Zukunft wird
der Liederkranz in der Kapelle St. Johann konzertant auftreten; ein Termin steht (noch) nicht fest.
Einstimmig für eine weiteres Funktionsjahr bestätigt wurde letztlich der Vorstand.
Ganz im Zeichen langjähriger Sangesfreude standen die Ehrungen: So wurden Astrid Plavec und Bruno Ruetz
als Dank für die 40-jährige Treue zum Chorgesang mit der Silbernen Ehrennadel des Schwäbischen
Chorverbandes ausgezeichnet. Claudia Scherle wurde für ihre 20-jährige Zugehörigkeit zum Liederkranz geehrt.
Und auch Chorleiter Andres Kiraly erhielt aus den Händen des Vorsitzenden für sein 20-jähriges Jubiläum
beim Liederkranz eine Ehrenurkunde des Vereins.
194. JHV Bild

Die Geehrten Chorleiter Andreas Kiraly (Mitte) neben Astrid Plavec , Bruno Ruetz und Claudia Scherle (rechts)
mit 1. Vorsitzenden Manfred Weißenrieder (2. von links). (Foto: Franz Plavec)

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 30. Juli 2021

Ehrungen und Glückwünsche

193. JHV

Die geehrten langjährigen Vereinsmitglieder beim Liederkranz Tettnang wurden vom Vorsitzenden Manfred Weißenrieder (rechts) mit Urkunden des Vereins und Urkunden seitens des Chorverbands geehrt. Von links: Franz Hillebrand und Johanna Wagner für 20 Jahre Singen im Chor (jeweils mit Ehrennadel/-Brosche), Astrid Plavec und Bruno Ruetz für 40 Jahre Singen im Chor und schließlich
Jutta Spieß, die neue 3. Vorsitzende, für 10 Jahre Singen im Chor. (Foto: Liederkranz Tettnang e.V.)

Als gut gewählter Termin erwies sich der vergangene Donnerstagabend für die 193. Jahreshaupt- versammlung des Liederkranzes Tettnang e.V. auf dem Vorplatz beim TSV Vereinsheim
im Ried, zu der die Vorstandschaft die aktiven Mitglieder und Fördermitglieder eingeladen hatte.
Der 1. Vorsitzende Manfred Weißenrieder eröffnete die ordentliche Jahreshauptversammlung und begrüßte mit Freude die zahlreich erschienenen Mitglieder. Nachdem die ordnungsgemäße Sitzungseinladung und Beschlussfähigkeit festgestellt war, galt ein besonderes Augenmerk dem Tagesordnungspunkt Ehrungen.
Die vereinsinterne Ehrung galt zunächst fünf aktiven Sängerinnen und Sängern für 10 Jahre
(Jutta Spieß), 20 Jahre (Johanna Wagner und Franz Hillebrand) und sogar 40 Jahre (Astrid Plavec
und Bruno Ruetz) für Singen im Chor und engagierte Mitarbeit im Verein mit eigens von Sabine Kees gefertigten Urkunden des Liederkranzes. Der Vorsitzende übermittelte an die für 20 und 40 Jahre geehrten Sänger und Sängerinnen zudem die Glückwünsche des Oberschwäbischen Chorverbandes, verbunden mit dem Dank und der Anerkennung für ihre Treue zum Chorgesang und überreichte die entsprechenden OCV-Urkunden mit Ehrennadel.
Vorausgegangen waren noch die Vereinsglückwünsche zu den 70., 75. und 80. Geburtstagen,
 nachdem diese pandemiebedingt nicht im Rahmen der – ausgefallenen – Chorproben in 2020
und 2021 gefeiert werden konnten. Die 2. Vorsitzende, Monika Strein, überreichte jeweils ein
kleines Präsent mit Blumengruß.
Diesen Ehrungen schloss sich das Gedenken an verstorbene Vereinsmitglieder an.
Manfred Weißenrieder führte die Tagesordnung weiter mit dem Aufruf der Jahresberichte.
Er hielt Rückblick auf das Jahr 2020, das sich im wesentlichen auf Chorproben im 1. Vierteljahr begrenzte. Dankbarkeit und Freude äußerte die Sängerschar, dass trotz Coronaeinschränkungen
ein gut besuchter „Abstands“-Sommerhock im Hof von Fanny Birkle ermöglicht werden konnte.
Trotz Lockdown wurde darüber hinaus das Vereinsleben lebhaft gestaltet. Großes Lob und Dank
zollte der Vorsitzende deshalb Martin Kaifler, der in dieser chorlosen Zeit jeden Mittwoch aufgenommene Liedtitel (aufbereitet von Bruno Ruetz) aus vergangen Konzerten an die
Chormitglieder per Mail versandte.
Der Dank galt auch Chorleiter Andreas Kiraly, der Klavierbegleitungen für einzelne Stimmlagen erarbeitete, die die Sänger/innen zum Einstudieren eines neuen Liedes motivierten.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 25. Nov. 2019

Singen ohne Grenzen: Begeistert Rufe nach einer Zugabe

2019.11.23 Bild SZ

Vera Prantl-Stock dirigiert beide Chöre, ganz rechts am Pult steht ihre Mutter, die Sopranistin Aletha Prantl. (Foto: Anrö)

Zu einem gemeinsamen Konzert haben der Liederkranz Tettnang mit Chorleiter Andreas Kiraly und die Rütner Chorgemeinschaft
Hohenems-Reute, unter der Leitung von Vera Prantl-Stock, am Samstagabend in den Rittersaal des Neuen Schlosses eingeladen.
Obwohl in Tettnang weitere Veranstaltungen lockten, war der Saal voll besetzt.

Die Sänger des Liederkranzes starteten mit „Musik, Musik, Musik“ von Johann Schrammel. „Unser Repertoire wird heute Abend
vielseitig und international sein“, versprach Vorsitzender Manfred Weißenrieder bei seinen Begrüßungsworten und ergänzte:
„Wir möchten durch unser Gemeinschaftsprojekt mit der Rütner Chorgemeinschaft die Herzen für Verbindendes öffnen.“
„Unsere Lieder sollen zum Mitsingen und Mitschwingen anregen“, sagte Jutta Spieß, die anschließend durch das Programm führte. Träumereien von einer langsam dahinfließenden Donau erweckte das „Drunt in der Lobau“. „Ich war noch niemals in New York“
ließ Fernweh aufkommen und David Ballet schlug beim Refrain einige Kapriolen am Flügel. „Bella bella Marie“ war aus einigen
Reihen des Publikums deutlich hören, als das gut „behütete“ „Männerchörle“ des Liederkranzes mit viel Leidenschaft
„die Capri-Fischer“ sang. „Lenas Sång/Fly with me“ aus dem Film „Wie im Himmel“ handelt von dem Dirigenten Daniel Dareus,
der in sein schwedisches Heimatdorf zurückkehrt, um sich körperlich und seelisch von einem Herzinfarkt zu erholen. Dort lernt er
die fröhliche und hübsche Lena kennen, die ihm neuen Lebensmut gibt. Das berührende Lied klang jung und frisch, schön kam das
Klavier zu Geltung. Laut wurde es bei „Mambo“ von Herbert Grönemeyer, einer verzweifelten Suche nach einem Parkplatz.

Auf die Rütner Chorgemeinschaft bekamen die Gäste bei einem wunderschönen Duett von Aletha Prantl und Vera Prantl-Stock
noch vor der Pause einen ersten Vorgeschmack. Mutter und Tochter sangen mit klaren Sopranstimmen „Ich wollt, meine Lieb‘
ergösse sich“ und „Sull’aria (Le Nozze de Figaro), begleitet von Andreas Kiraly am Flügel.

Schon das originelle Outfit ließ erahnen, dass die Rütner Chorgemeinschaft mit ihrer charmanten Chorleiterin Vera Prantl-Stock
neue Wege des Chorgesangs beschreitet. Man bleibe der Klassik treu, doch da alle Altersgruppen im Chor vertreten seien, gäbe
es auch viel Modernes, sagte Vera Prantl-Stock. Es wurden Lieder aus der Heimat Österreich, aus Südafrika, aus Island und aus Lateinamerika gesungen. Das unaussprechliche und lustige „Chlunki Halunki“ von Uli Führe machte den Anfang. Ernster und sehr
schön „Die Nacht“. Bei „Nginesi Pronono“ einem traditionellen Lied aus Südafrika, fühlte man sich musikalisch in das Land versetzt. Ein traditionelles Tanzlied aus Irland „Sesere eeye“, mit Steppschritten präsentiert, kam ebenfalls gut an. In „Un poquito cantas –
ein bisschen singst du“ aus Lateinamerika wurde getanzt und kurz in Ohnmacht gefallen.

Aus dem Publikum hörte man begeisterte Zwischenrufe nach einer Zugabe. Moderne Literatur gab es vom Ensemble „RütTones“
mit Vera Prantl auf der Gitarre und sieben jungen Frauen und Elias, der ein Solo sang: „Je ne parle pas Francais – aber bitte red‘
weiter“ und „Cheap Thrills“. Zum Abschluss sangen beide Chöre gemeinsam, abwechselnd dirigiert von Vera Prantl-Stock und
Andreas Kiraly. Bei dem bekannten Oldie „Liebeskummer lohnt sich nicht“ und „A better Place“ war bei beiden Chören die
Freude am gemeinsamen Singen deutlich zu spüren. Nach einem langen Applaus und zwei Zugaben zum Mitsingen fiel es dem
begeisterten Publikum sichtlich schwer, die Chöre gehen zu lassen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 12. Nov. 2019

Singen ohne Grenzen

Bild SZ 12.11.19 (2) Liederkranz (Foto: Manfred Weißenrieder)


„Singen tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut“, schreibt der Liederkranz Tettnang in seiner Einladung zum
Konzert am Samstag, 23. November, im Rittersaal des Neuen Schlosses. Es wird ein Gemeinschaftskonzert mit der Rütner Chorgemeinschaft aus Hohenems-Reute in Vorarlberg.

Zur Vorbereitung auf dieses Konzert trafen sich die beiden Chöre zu einem gemeinsamen Chorwochenende im Humboldt-Institut in Lindenberg im Allgäu. Neben dem Einstudieren der gemeinsam
zu singenden Lieder bildete hierbei auch der gemütliche Feierabendhock einen Schwerpunkt der gemeinschaftlichen Aktivitäten. Nun trafen die beiden Chöre auf halbem Weg
nochmals zusammen, in Bregenz zur Generalprobe.

Die temperamentvolle Chorleiterin Vera Prantl-Stock aus Mäder/Hohenems dirigiert nicht nur die rund 30 Sängerinnen und Sänger der Rütner Chorgemeinschaft, sondern auch das aus
eigenen Reihen neu gebildete junge Ensemble der Rütones.
Das Programm umfasst Traditionals von Vorarlberg über
Südafrika bis Lateinamerika. Die Chorleiterin beweist zudem
 ihr sängerisches Talent in einem Duett mit ihrer Mutter Aletha
Prantl (Mendelssohn und Mozart). Beide werden von Andreas
Kiraly
am Flügel begleitet.

Der Liederkranz Tettnang unter Leitung von Andreas Kiraly
startet das Konzertprogramm mit bekannten Melodien aus der
Film-, Schlager- und Popwelt sowie der Wiener Szene, die das Publikum auch zum Mitsingen animieren. Männer des Tettnanger Liederkranzes formieren sich zu einem Männerdoppelquartett, dem Männerchörle. Sie besingen mit einem romatischen Schlager die frühere Italiensehnsucht und grüßen auch vom wunderschönen Bodensee.

Der Pianist David Ballet begleitet die Chöre zusammen im letzten Programmblock am Flügel. Insgesamt mehr als 60 Sängerinnen und
Sänger aller Altersstufen bestreiten den Schlusspart dieser Gemeinschaftsveranstaltung. Abschnittsweise übernimmt Philipp
Schönmetz die rhythmische Unterstützung mit Cajon.
Die beiden Chöre versprechen ein abwechslungsreiches, unterhaltsames und „grenzenloses“ Programm.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 10. Juni 2019

Liederkranz Tettnang besucht Überlingen

Bild Ausflug Üeberlingen1

Die Chormitglieder posieren am Lenk-Brunnen an der Überlinger Promenade. (Foto: Liederkranz)

Die Sänger des Liederkranzes Tettnang haben sich vor Kurzem auf ihren Jahresausflug nach Überlingen
begeben. Mit dem Zug ging es von Meckenbeuren nach Überlingen, teilt der Liederkranz in einem Bericht
mit.
Nach einem kurzen Fußmarsch zum See konnte man dank Fernsicht die noch schneebedeckten Berggipfel
vor der Seekulisse genießen. Eine Stadtführung unter Anleitung machte die Tettnanger Ausflügler mit den geschichts- trächtigen Stätten der Bodenseestadt bekannt. Beeindruckend hierbei war vor allem die
Besichtigung des alten Rathauses, heißt es im Reisebericht weiter. Die Besichtigung der Franziskanerkirche
gab dann auch Gelegenheit, bei guter Akustik die Chorstimmen unter Chorleiter Andreas Kiraly erklingen zu lassen.
Den Nachmittag konnten die Sänger dann in Eigenregie gestalten. Traumhafte Parkanlagen, eine kilometerlange Uferpromenade und die verwinkelten Altstadtgässchen mit ihren geschichtsträchtigen Gebäuden luden zum Flanieren und Erkunden ein. Auch eine Schifffahrt nutzten manche, um die sommerlichen Nachmittagstemperaturen erträglicher zu machen und dabei auch das Panorama zwischen Bodmann, Mainau
und der Stadt Überlingen zu genießen. Ganz Sportliche schafften es sogar, die hochgelegene Stelle „Uhlandshöhe“ zu bezwingen – von dort aus wurde der anstrengende Aufstieg mit einer spektakulären
Aussicht belohnt, heißt es im Bericht weiter.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 20. April 2019

Liederkranz Tettnang blickt auf erfolgreiches Jubiläumsjahr 2018

von links, Sabine Kees, Manfred Weißenrieder, Martin Kaifler und Waltraud Schwellinger (Foto: Ludwig Gehring) 18. April 2019

Der 1. Vorsitzende Manfred Weißenrieder hat die 191. Jahreshauptversammlung im Hotel Ritter eröffnet.

Manfred Weißenrieder ließ danachdie wichtigsten Veranstaltungen Revue passieren: das Jubiläumskonzert im April 2018, der tolle
dreitägige Ausflug nach Regensburg und Landshut, das Gemeinschaftskonzert mit dem evangelischen Kirchenchor in der
Schlosskirche im Oktober und die Beteiligung beim Hopfenwandertag und Bähnlesfest.
Über die sehr gute Finanzlage informierte die Kassiererin Waltraud Schwellinger. Ihr wurde von den Kassenprüferinnen
Astrid Plavec und Elisabeth Wanura eine tadellose Kassenführung bestätigt.
Die komplette Vorstandschaft wurde vom ältesten Vereinsmitglied Hans Piller einstimmig entlastet.
Danach wurde gewählt: Nachdem die jeweils zweijährige Periode zur Neuwahl der Vorstandsmitglieder und des Beirats anstand,
wurden zunächst die Mitglieder des Vorstands, die sich zur Wiederwahl stellten, per Akklamation jeweils einstimmig in ihren
Funktionen bestätigt: 1. Vorsitzender Manfred Weißenrieder; 2. Vorsitzende Monika Strein; 3. Vorsitzender Franz Hillebrand;
Schriftführerin Theresia John und Kassiererin Waltraud Schwellinger.
Für die Kassiererin konnte kein Stellvertreter gefunden werden. Die 2. Vorsitzende sicherte jedoch eine Unterstützung bei
bestimmten Aufgaben zu.
Als Stellvertretende Schriftführerin und Notenwartin wurde Karin Gehring gewählt, nachdem Andrea Hirscher dieses Amt
langjährig wahrgenommen hat. Die bisherigen Beiräte/Stimmführer Franz Hillebrand (Tenor), Bernd Hofmann (Bass) und
Martha Giray (Alt) wurden einstimmig wiedergewählt. Für den Sopran übernahm Margot Tempel diese Funktion von
Gudrun Fürst.
Der 1. Vorsitzende gab noch einen Ausblick auf die anstehenden Termine und Konzerte in 2019/20. Als besonderer Höhepunkt
im Sängerjahr 2019 sind die Gemeinschaftskonzerte mit der Rütner Chorgemeinschaft am 16. November in Hohenems und
 am 23.November im Rittersaal erwähnenswert. Projektsänger/innen sind jederzeit herzlich willkommen.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 15. Oktober 2018

Die beiden Chöre lassen die Englein singen

Bild SZ-Bericht vom 15.10.18

Schwarz-rote, blau-weiße Harmonie: Liederkranz und Kirchenchor singen gemeinsam. (Foto: anrö) 14. Oktober 2018 Anette Rösler

Unter dem Motto „Hallelujah – Musik ist die Sprache der Engel“ haben zwei Tettnanger Chöre am Samstagnachmittag zahlreiche
Zuhörer in die Schlosskirche gelockt. Der Liederkranz 1828 Tettnang sowie der Kirchenchor der Martin-Luther-Gemeinde, boten
gemeinsam ein breit gefächertes Repertoire.

„Wir wünschen uns, dass Sie nach dem Konzert beschwingt und beflügelt nach Hause gehen“, sagte Susanne Jänsch-Herter vom
 evangelischen Kirchenchor zur Begrüßung, „und wir hoffen, Sie werden den Gesang der Engel hören“. Manfred Weißenrieder vom Liederkranz lobte die schöne Akustik in der Schlosskirche und meinte, „wir freuen uns sehr darüber, hier ein Konzert geben zu können.
Unter der Leitung von Stefan Göttelmann eröffnete der Kirchenchor mit einem swingenden „Er ist unsre Zuversicht und Stärke“ und
zwei weiteren Lobpreis-Liedern das Konzert. Der Liederkranz, unter der Leitung von Andreas Kiraly, folgte mit bekannten Melodien,
welche die Zuhörer zum leisen Mitsummen und -singen inspirierten. So das afro-amerikanische Spiritual „Kum bay ah“, der
„Sommarpsalm“ des schwedischen Komponisten Waldemar Ahlen und die Jazz-Motette „Jubilate“ von Johannes Michel aus
Gaienhofen.
„Schön“ hauchte es aus dem Publikum, als Andreas Kiraly auf dem Klavier die Suite von Johann Sebastian Bach „Allemande
BWV 808“ erklingen ließ. Die darauf folgenden, bekannten Spirituals „Deep river, I’m on my way“ und „Put your hand“, vom
Kirchenchor gesungen, strahlten Lebensfreude aus. Mit geschlossenen Augen genossen Zuhörer bei dem Instrumentalstück
„Passacaglia und Thema Fugatum“ in c-Moll von J. S. Bach, das raumfüllende Orgelspiel von Stefan G￶ttelmann und dankten
mit einem anhaltenden Applaus. Der Liederkranz mit „You raise me up“, toll arrangiert von Andreas Kiraly und das berührende
“Hallelujah” von Leonard Cohen, wurden ebenfalls mit großem Beifall bedacht.
„Wir stehen nicht im Programm, aber möchten etwas fürs Herz bieten“ meinten die Männer des seit 2017 bestehenden Männerchors
des Liederkranzes und begeisterten die Zuhörer mit dem Lied „Bajazzo“. In Erinnerung an Nelson Mandela sang der Liederkranz
„Siyahamba - Wir marschieren im Licht Gottes“, einen Zulu-Song. Mit „da pacem Domine“, einem Kanon von Melchior Franck
und zwei weiteren geistlichen Liedern beschloss der evangelische Kirchenchor seinen Part. Zum Abschluss sangen die Chöre
gemeinsam „An Irish blessing“, ein irisches Lied von James Moore.
Pfarrerin Martina Kleinknecht-Wagner dankte im Namen der Zuhörer und lobte: „Was für ein Klang, welche Fülle, Lebenskraft und Lebendigkeit.“

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 23. April 2018

Ein fester Bestandteil von Tettnangs Kultur

2018.04.21 LK Konzert 190 Jahre

Das Tettnanger Kammerorchester ist der dritte Gast auf der Bühne am Jubiläumsabend. (Foto: Annette Rösler) 22. April 2018
Annette Rösler

Der Liederkranz Tettnang hat am Samstagabend im voll besetzten, katholischen St. Gallus Gemeindezentrum, sein 190-jähriges
Jubiläum gefeiert. Unter dem Motto „Thank you for the Music“, einem Lied der schwedischen Gruppe
ABBA, feierten die rund
vierzig Sänger, unter der Leitung von Chorleiter Andreas Kiraly, begleitet von David Ballet am Flügel, mit einem bunten Programm
ein fröhliches Fest der Musik: „Singen macht Spaß, Singen tut gut, Singen macht munter und Singen macht Mut“. Begleitet vom
Applaus des Publikums betraten die Sänger die Bühne und stimmten den Abend mit einem anderen Lied von ABBA „I have a dream –
Ich habe einen Traum“ ein.

Der Vorsitzende Manfred Wei￟enrieder begrüßte die Gäste und gab einen Rückblick auf das langjährige Vereinsbestehen.
Der Liederkranz gehöre seit vielen Jahren zum festen kulturellen Bestandteil Tettnangs. Zahlreiche öffentliche Auftritte bei
städtischen Events, Kooperationen mit anderen Vereinen und Chören sowie auch gemeinsame Unternehmungen stärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl, so Weißenrieder. Er dankte den Sängern für ihr unermüdliches Engagement. Bürgermeister
Bruno Walter sprach ein Grußwort und wünschte dem Liederkranz weiterhin gutes Gelingen. Er freue sich darüber, dass für
Chorgesang wieder Werbung gemacht würde. Auch Achim Schwörer, der Präsident des Oberschwäbischen Chorverbandes,
beglückwünschte den Liederkranz für 190 Jahre lebendigen Chor. Singen überwinde Grenzen, was man an der Partnerschaft mit
der französischen Stadt St. Aignan sehen könne.

Patenverein steht ebenfalls auf der Bühne

Die Moderatorin des Programms, Monika Kaiser, kündigte die nächsten beiden Lieder von ABBA an. „Thank you for the Music“
und “Mamma mia” kamen beschwingt und gut gelaunt herüber und erhielten reichlich Applaus. Der nächste Programmpunkt wurde
vom Patenverein des Liederkranzes übernommen. Als Gast präsentierte sich der Männerchor Kau unter der Leitung von Gisela
Scharnagel. „Sing a Song“ – die Männer traten singend auf die Bühne. Sie brachten als Geschenk für den Liederkranz die Widmung
für zwei Chorsätze mit. Es wurden Lieder von Friedrich Silcher auf das „Wohl der Frauen“ gesungen, bei denen musikalisch mit vollen
Gläsern kräftig angestoßen wurde: „Ich seh’ ein schönes Mädchen und träum’ das Mädchen wärest Du“. Ingrid Koch, die
Worthandwerkerin, selbst viele Jahre Mitglied im Liederkranz, gab zwischendurch einen humorvollen, schwäbischen Rückblick
auf alte Chorzeiten. Frauen durften im Liederkranz erst mitsingen, als er fast am Aussterben war. Diese Entscheidung sei für die
Männer ein furchtbarer Moment gewesen. Noch in den 1960er-Jahren wurde getrennt geprobt, an Ausflügen durften Frauen nicht
teilnehmen.

Nahezu im Handumdrehen hatte sich das Bühnenbild in eine Theaterkulisse mit Bahnhofsatmosphäre verwandelt und die beliebte
Gehörgäng aus Tettnang, unter der Leitung von Eva Frisch, präsentierte als nächster Gastchor „I’m a train und „Sentimental Journey“.
 Ein Wechsel ins Nachtleben geschah fast in Sekundenschnelle. Das Stück „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ begeisterte mit
 Federboa, Zigarettenspitze und Zylinder das überraschte Publikum. Die Gehörgäng hatte dem Liederkranz ein akustisches
Gastgeschenk zugedacht.
Das musikalische „Es lebe hoch der Liederkranz“ wurde mit einem Glas Sekt und bei bester Stimmung begossen.

Die musikalische Reise geht weiter nach Wien

Das Tettnanger Kammerorchester unter der Leitung von Manuela Klöckner-Marseglia, hatte sich nach der Pause eingefunden.
Es war der dritte Gast an diesem Abend. Auf humorvolle Weise stellte Manuela Klöckner-Marseglia den Atem eines Sängers dar,
der schwingend und offen sei, was dem Nichtsänger verwehrt bliebe. Das zu Beginn gespielte Larghetto von Wolfgang
Amadeus Mozart sei wie eine Schildkröte, langsam fließend und sehr alt – aber wunderschön im Spiel dargestellt.
Vier unterschiedliche Variationen von „Happy Birthday“, sorgten für Begeisterung bei den Zuhörern.
Im Anschluss an die eindrucksvolle Eröffnung durch das Kammerorchester ging die Reise weiter nach Wien.
Ein lustiger Sketch mit Monika Kaiser und dem Wiener „Franz“, leitete Walzerstimmung ein. Liederkranz und
 Kammerorchester interpretierten gemeinsam „Wiener Blut, Musik, Musik, Musik, Frühling im Prater“.
Die entzückten Zuhörer sangen mit und wiegten sich trotz Saunatemperaturen im Walzertakt.
Manch einen hielt es kaum auf seinem Stuhl.

Ingrid Koch meinte, „Singen ist Wellness pur“. Außerdem reise man kostenlos fast um die ganze Welt. „Die schönsten Stunden,
voll und ganz, verdanke ich dem Liederkranz. Thank you for the Music”. Damit war eigentlich alles gesagt.

„An der schönen blauen Donau“ und das Schlusslied „Sag zum Abschied leise Servus“ sangen Liederkranz und GehörGäng
gemeinsam, begleitet vom Kammerorchester und dirigiert von
Andreas Kiraly. Nach einem gewaltigen Applaus gab es
„Ein Lied an die Freude“ als Zugabe.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 18. April 2018

Liederkranz Tettnang feiert 190-jähriges Bestehen

Bild SZ

Die rund 40 Sänger des Chors freuen sich auf das Jubiläumskonzert. (Foto: FOTO GIRONE)

“€žThank you for the music” ist das Motto des Konzerts. Dieser Songtitel von Abba ist auch Bestandteil mehrerer
Liedvorträge im ersten Programmteil. Dieser Dank an die Musik gelte nicht nur dem umfassenden 
Liederrepertoire des Chores und den mehr als 40 Sängerinnen und Sängern die schon seit vielen Jahren
und Jahrzehnten im Liederkranz Tettnang singen, sondern auch dem treuen Publikum, wie der Verein in
einer Pressemitteilung schreibt. Das Konzert steht unter der Gesamtleitung von Andreas Kiraly.

Als Männerchor im Jahr 1828 entstanden

Der Liederkranz habe eine lange und glanzvolle Geschichte. Entstanden 1828 als Männerchor habe der
Gesangsverein das kulturelle Leben in Tettnang gestärkt und schon zur vorigen Jahrhundertwende (1900)
sorgte der Verein für erste Aufmerksamkeit stiftende Events in Form von regelmäigen Operettenaufführungen.
1946 lud der Liederkranz zum ersten öffentlichen Konzert nach den Kriegsjahren ein. 1953, zur 125-Jahrfeier,
traten Frauen- und Männerchor gemeinsam auf und 1959 wurde der Frauenchor integriert: Seither gebe es den
Liederkranz Tettnang als gemischten Chor. In den letzten Jahrzehnten habe sich der Liederkranz durch 
zahlreiche anspruchsvolle und hochkarätige Rittersaalkonzerte im Neuen Schloss und anfangs auch durch
ebenso zahlreiche Sängerbälle in der Tettnanger Fasnet in der Stadthalle ausgezeichnet, wie der Verein weiter
schreibt. Nicht nur das Singen im Chor bei Probenabenden und Konzertauftritten stehe beim Liederkranz im
Mittelpunkt, sondern auch die Pflege der Gemeinschaft. Ein jährlicher Ausflug entweder im Frühjahr oder Herbst,
Wanderungen, selbst Hüttenaufenthalte, eine Hockete vor den Sommerferien und oftmals auch mehrtägige
Ausflüge stehen auf dem Programm. In der Öffentlichkeit präsentiere sich der Liederkranz auch durch seine
arbeitsintensive Mitwirkung beim jährlichen Bähnlesfest und beim Hopfenwandertag.

Zum 190-jährigen Jubiläum hat der Liederkranz Gäste im Programm eingeladen: nämlich seinen Patenverein, 
den €žMännerchor Kau und die Tettnanger Vokalgruppe die €žGehörgäng. Beide Gruppen werden laut Ankündigung im
ersten Programmteil jeweils einen kurzen Ausschnitt aus ihrem Repertoire präsentieren, wobei die €žGehörgäng ihren
Vortrag noch etwas mit €žTheater umrahmen wollen. Einen wesentlichen Anteil am Konzert soll auch das Tettnanger Kammerorchester, das den Liederkranz im zweiten Programmteil bei einem schwungvollen Wiener
Melodienreigen begleitet und unterstützt. Die schwäbische Worthandwerkerin Ingrid Koch wird im
Programmablauf ebenso mit vertreten sein und aus dem Liederkranz-Nähkästchen plaudern, wie auch der
Pianist David Ballet, der den Chor auch schon bei früheren Konzerten immer wieder am Flügel gekonnt begleitete.
 

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 17. März 2018

190 Jahre bewegter Chorgesang   Die älteste Aufnahme des Liederkranzes zeigt aktive Sänger um das Jahr 1880.

Die Älteste Aufnahme des Liederkranzes zeigt aktive Sänger um das Jahr 1880.
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 (Foto: Repro: Liederkranz/Anja Reichert)Anja Reichert Redakteurin

1828 gegründet, zählt der Liederkranz zu den ältesten Vereinen der Stadt Tettnang. Drei Kriege hat der Verein
überdauert, stellt sich seit 190 Jahren den Herausforderungen veränderter Zeiten und formt seitdem das 
kulturelle Leben der Stadt.
Sein Jubiläum feiert der Verein im April.

Vierzig aktive Mitglieder zählt der Verein heute, der seit Jahrzehnten Singen und Geselligkeit vereint.
Nachwuchssorgen gibt es auch hier.
 €žAuch wir machen uns Sorgen und überlegen uns, wo die Reise hingeht, gibt Manfred Weißenrieder, Vorsitzender
des Vereins, zu. €žAndererseits, wenn man die Geschichte liest war immer ein Auf und Ab. Minimal war der Chor mal
mit sieben Sängern unterwegs und hat sich gehalten.

Der Verein prägt die Kultur

Es ist eine wechselvolle Geschichte, die Weißenrieder anspricht: Nach Napoleons Fremdherrschaft entsteht im
Königreich Württemberg eine Männerchorbewegung, um den Drang und den Wunsch nach Freiheit zu stillen.
Auch in Tettnang habe es diese Bewegung gegeben, heißt es in der Chronik des Vereins. 1828 entsteht aus
dem Museumsverein der Liederkranz Tettnang, in dem sich Männer zum gemeinsamen Singen 
zusammenschlossen.

€žDie ersten Auftritte fanden an Silvester und zu Fasnachtszeit statt, wobei zu sagen ist, dass die Maskenbälle von 
Anfang an fest ins Programm des €žLiederkranz eingefügt waren und mit besonderer Liebe gepflegt wurden, ist in
einer Jubiläumsfestschrift zu lesen. Immer häufiger tritt der Verein mit Konzerten und Auftritten in die
Öffentlichkeit, prägt damit die Stadt Tettnang und erlebt einen Aufwärtstrend und Mitgliederzuwachs.
Doch die Kriegsjahre um 1864 stürzen den Verein in eine Krise, die Zahl der Sänger geht zurück.
Nach dem Krieg erlebt der Gesangsverein schließlich wieder einen Aufschwung. Doch ein Kulturkampf, der
Streit zwischen Katholiken und Protestanten, entzweit kurze Zeit später den Verein. Nach dem Ende des Zwists
erlebt der Verein dann erneut einen Aufwärtstrend,
dem der erste Weltkrieg ein jähes Ende bereitet. Erst 1920 tritt der Verein wieder auf.
In den Folgejahren verzeichnet der Verein Erfolge, feiert sein 100. Jubiläum und muss wieder ein Ende erleben:
1940 werden die Probenstunden eingestellt, da viele der Aktiven zum Militär eingezogen werden.

1946 lädt der Gesangsverein wieder zum Konzert. 1956 erhält der Liederkranz die Zelter-Plakette,
eine staatliche Auszeichnung, für seine Verdienste um Chorgesang und Volkslied, heiß es in der Festschrift
anlässlich des 
150. Bestehens. Bürgermeister Rudolf Gnädinger sagte damals in seiner Ansprache, €žTettnang ist stolz auf die
Leistungen des Liederkranzes. Doch die Auszeichnung verschont nicht vor den Alltagssorgen der gelichteten 
Sängerreihen: 1959 beschließt der Männerchor dann auch den Damenchor ordnungsgemäß anzugliedern.

Vom Ende zum Neubeginn

1981 wird der Sängerball in die Stadthalle verlagert: Die Liederkranzbälle werden zu farbenprächtigen
Bühnenshows.Monika Strein, stellvertretende Vorsitzende, erinnert sich an ein Jahr, als das Motto eine Reise
nach Italien war, ein Fiat 500 auf der Bühne und ein Bühnenbild das wie in vorausgegangenen und nachfolgenden Jahren den Gesang unterstrich. Sabine Kees, ehemalige Vorsitzende, spricht von €žKarneval in Rio, der laut Festschrift Auftakt für Bühnenshows, die für ein volles Haus sorgten. Doch rund zehn Jahre später beginnt €ždie Attraktivität der Liederkranz-Sängerbälle, wie erwähnt,
immerhin die traditionsreichste Veranstaltung des zweitältesten Vereins der Stadt, [...] mehr und mehr zu
kränkeln, nter anderem ein Überangebot an Bällen trägt seinen Teil dazu bei, der Sängerball wird zum Hausball.

Und trotz des Endes der Tradition bleibt der Liederkranz in der Öffentlichkeit präsent: Mit Auftritten, Konzerten
und Aktivitäten beim Bähnlesfest und Hopfenwandertag, Kooperationen mit Schulen, anderen Chören und 
Gruppierungen bleibt
der Liederkranz bis heute Bestandteil des kulturellen Lebens, es scheint seit Jahrzehnten ein Anspruch, dem die Sänger und Vorstanschaft gerecht werden wollen bis heute: €žEs kommen immer wieder neue Ideen. Wir werfen die Flinte nicht ins
Korn sagt Weißenrieder und spricht damit wiederum auch die Nachwuchssorge an, die berechtigt sei, aber nicht
zu hoch angesetzt werden darf.

€žDas Schwierige muss man irgendwie meistern und das gibt dann auch den Zusammenhalt und die Motivation,
damit man sich aufrafft, weiterzumachen, ergänzt Sabine Kees. Seit 190 Jahren macht der Liederkranz schon €žweiter.
Ein Grund zum Feiern: Am 21. April laden die Sänger zum Konzert “€žThank you for the music”. Überraschen mit zwei Programmteilen, einem ersten der den Schwerpunkt auf Popsongs legt und einem zweiten Teil, der
Wiener Melodien verschrieben ist

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 19.04.2016 vom Frühjahrskonzert

Freudiger Gesang erwärmt die Herzen

Begeisterndes Frühlingskonzert des Liederkranzes Tettnang

Frühlingskonzert des Liederkranzes: Begeisternder Abschluss mit dem Chor, Lib Briscoes Jugendchor und Regine Hoch-Shekovs „Saitenspinnern“ an den Ukulelen.
Christel Voith
Tettnang sz Mit einem wunderschönen Chorkonzert mit Melodien zum Zurücklehnen und Genießen hat der Liederkranz Tettnang
am Sonntagabend seine Zuhörer im randvollen Rittersaal des Neuen Schlosses verwöhnt. Alles hat gestimmt: der auf 40 Aktive angewachsene, bestens vorbereitete Chor unter der anspornenden Leitung von Andreas Kiraly und die Gäste, die das Chorkonzert bereicherten.

2016.04.17 Frühlingskonzert im Rittersaal (6)

“Ein schönes Gemeinschaftskonzert, das eine Fortsetzung finden könnte“, meinte Vorsitzender Manfred Wei￟enrieder, als er
zuletzt Regine Hoch-Shekov von der Städtischen Musikschule für das Mitwirken ihres U.Q.Lele-Orchesters „Die Saitenspinner“
dankte sowie ihrer Musikschulkollegin Lib Briscoe, die eigens fürs Konzert den Jugendchor „Coro Canto“ gebildet hatte – acht
junge Mädchen, die mit ihrem Gesang die Herzen erwärmten.

Zehn neue Sängerinnen sind im vergangenen Jahr zum Liederkranz gestoßen – „Mit der Frauenquote haben wir kein Problem“ –,
sodass das Podest im Rittersaal kaum die Sänger fasste, erst recht, als am Ende alle Mitwirkenden zusammen das fröhliche
„Tiritomba“ anstimmten und auch die Zuhörer mit einstimmen ließen.

Zuvor waren sie jeweils allein zu erleben: der Chor, der Jugendchor, das Ukulele-Ensemble und auch Pianist Davis Ballet aus
Bregenz, der einfühlsam den Chor begleitete und den zweiten Teil mit Franz Liszts romantischem „Liebenstraum“ einleitete,
der bestens zur heiter-gelösten Stimmung passte.

Schon beim Auftakt mit Lorenz Maierhofers „Heut’ ist so ruhig der See“ sang sich der Liederkranz in die Herzen der Zuhörer –
und herzlicher Applaus scholl ihm entgegen. Als Moderatoren führten Manfred Weißenrieder und Monika Kaiser nun in den
beschwingten Frühlingsblock. War schon im ersten Lied der Kuckuck zu hören, durfte er im anschließenden Satz einen ansteckend rhythmischen Calypso tanzen. Beseelt zeigte sich der Chor mit Lovlands Song „You raise me up“, ehe die Sänger in
Andreas Kiralys Bearbeitung Smetanas Moldau besangen und der Pianist die Wellen dazu malte.

Bezaubernd war das Zusammenspiel der hellen, klaren Mädchenstimmen von „Coro Canto“ und des zirpenden Klangs der Ukulelen
beim träumerischen Song „Over the rainbow“ und dem gemeinsamen englischen Volkslied, in das auch Otto Bauknecht am
Kontrabass und Charly Ludewig an der Trommel einstimmten. Schlicht und herzerwärmend waren die Lieder aus dem Film
„Die Kinder des Monsieur Mathieu“, die Lib Briscoes Jugendchor gefühlvoll sang, am Klavier begleitet von Michael Koschek.

Begeistert lobte Bürgermeisterstellvertreterin Sylvia Zwisler in der Pause das Gehörte und gratulierte dem Liederkranz im Namen
der Stadt zum schönen Konzert und zum gewonnenen Nachwuchs. Musikschulleiter Wolfram Lutz freute sich über die gelungene Kooperation.

Zu den Klängen des Klaviers zogen die Sänger nach der Pause durch den Saal zur Bühne, „Singen macht Spaß“ auf den Lippen,
was im ganzen Konzert zu spüren war. Begleitet von der Rhythmusgruppe, ließen Ohrwürmer von Udo Jürgens schnell die
Fußspitzen wippen. Mitreißend kam die Freude im Lied „Sing Joy, sing Gaudia“ herüber, mitreißend folgte der Zulu-Song
„Siyahamba“. Dann ging’s mit vereinten Kräften zu „Tiritomba“. Ein schönes Abendlied stand am Ende, doch ohne Zugabe
durften die Sänger nicht weg, noch einmal scholl das „Tiritomba“ durch den Saal.

Bericht in der Schwäbischen Zeitung am 28.04.2015 von der 187. Jahreshauptversammlung

Manfred Weißenrieder löst Sabine Kees ab
Führungswechsel beim Liederkranz Tettnang – Arbeit verteilt sich in Zukunft auf mehrere Schultern

Liederkranz JHV 2015.04.15 - HP - 1 (1)

Die neue Führungsriege des Liederkranz Tettnang (von links): Vorsitzender Manfred Weißenrieder, stellvertretende Vorsitzende
und Schriftführerin Monika Strein, Kassier Schwellinger und Franz Hillebrand, der dritte Vorstand.

TETTNANG sz  Der Vorstand des gemischten Chores Liederkranz Tettnang hat seine Mitglieder zur Hauptversammlung ins
Hotel Ritter eingeladen. In Zukunft übernimmt Manfred Weißenrieder die Leitung. Zu Beginn ehrte der stellvertretende Präsident
des Oberschwäbischen Chorverbandes,
Erwin Gering, besonders treue Mitglieder. Eine Urkunde mit Ehrennadel erhielt Karin Gehring für 30-jähriges Chorsingen.
Ebenso wurde Hedwig Baumann für 40 Jahre vom Schwäbischen Chorverband.

Nach dem Kurzbericht der Vorsitzenden Sabine Kees zu den Schwerpunkten 2014 wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, im Besonderen Alois Veser, der im Februar verstarb. Schriftführerin Monika Strein berichtete über 46 absolvierte Chorproben,
die Ausflüge und Wanderungen und vor allem über das erfolgreiche Konzert im Herbst unter Leitung von Andreas Kiraly und in
Kooperation mit dem Jugendchor des Montfortgymnasiums unter der Leitung von Jochen Hillebrand. Der Bericht der Kassiererin
Waltraud Schwellinger verdeutlichte die notwendige Einnahmenerwirtschaftung beim Bähnlesfest und Hopfenwandertag wie auch
 bei der Beitragserhöhung. Dirigent Andreas Kiraly informierte über die geplante Teilnahme beim Chortreffen in Lustenau im
Oktober, ebenso über das im April nächsten Jahres geplante Konzert – unter Umständen wieder im Zusammenwirken mit einem
Schülerchor.

Anschließend stimmte die Mitgliederversammlung einer Neufassung der Vereinssatzung einstimmig zu und – auch die vorgeschlagene Beitragserhöhung zur Verbesserung der Kasse fand volle Zustimmung. Der an die Stadt gerichtete Antrag, die Zuschusskürzung im
Rahmen der neuen Vereinsförderung zurückzunehmen, wurde sehr begrüßt. Das Thema „Wahlen“ nahm dann die ganze
Aufmerksamkeit in Anspruch. Vorsitzende Sabine Kees erklärte erneut, dass sie nach 18-jähriger Leitung zurücktritt. In der Mitgliederversammlung wurde dieses Ausscheiden außerordentlich bedauert. In konstruktiver Diskussion, die Aufgabenstellung und Zuständigkeiten der Führungsebene auf mehrere Schultern zu verteilen, fand die vorgeschlagene Benennung von bis zu drei
Vorsitzenden und die Bildung von Ressorts einhellige Zustimmung.

Vorstand soll entlastet werden

Die Wahlen unter der Leitung von Franz Plavec erbrachten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Manfred Weißenrieder (bisher 1. Stellvertreter), 2. Vorsitzende: Monika Strein (bisher Schriftführerin) und 3. Vorsitzender: Franz Hillebrand.
Nachdem die Gewählten die Wahl angenommen hatten, wurden Waltraud Schwellinger als Kassier, Monika Strein als Schriftführerin
(zunächst für ein Jahr in Personalunion in der Position der 2. Vorsitzenden), Andrea Hirscher und Karin Gehring als Notenwarte
sowie Astrid Plavec und Theresia John als Kassenprüfer in ihren Funktionen bestätigt beziehungsweise neu gewählt. Verschiedene Vereinsmitglieder erklärten sich außerdem spontan bereit, in den künftigen Ressorts aktiv mitzuarbeiten und die Vorstandschaft
zu entlasten.

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